March for Science 2017

Science, not Silence

Weltweit demonstrierten am 22. April 2017 parteiübergreifend Menschen für den Wert von Forschung und Wissenschaft für die Gesellschaft und sie forderten, dass die Politik wissenschaftlich fundierte Fakten in ihren Entscheidungsprozessen berücksichtigt. Auch in Dresden hatten sich mehr als 2000 Menschen am 22. April beim March for Science Dresden versammeln.

Die demokratische Meinungsbildung unserer Gesellschaft und die politische Entscheidungsfindung sollten auf nachgewiesenen Fakten beruhen. Um Informationen einzuordnen und Fakten zu belegen, sind wissenschaftliche Methoden unerlässlich. Dafür steht der „March for Science“, eine überparteiliche Demonstration, die am 22. April 2017 in Dresden ebenso wie in vielen hundert Städten weltweit stattfand. An diesem Tag soll gezeigt werden, welch wichtige Rolle die Wissenschaft für unser tägliches Leben spielt. Wir möchten den Wert gesicherter Erkenntnisse betonen, die wir durch Forschung gewinnen können.

In der Wissenschaft sind Menschen aller Nationalitäten, Hautfarben, Religionen, Gender, sexueller Orientierungen, sozialer Schichten, politischer Ansichten, mit und ohne Behinderungen vertreten. Diese Vielfalt ist die größte Stärke der Wissenschaft: Eine Fülle von Meinungen, Ansichten und Ideen und eine unersättliche Neugier sind entscheidend für den wissenschaftlichen Fortschritt. Sachsens Geschichte ist reich an Innovationen und Erfindungen. Viele revolutionäre Innovationen wurden in Sachsen gemacht – sei es die erste deutsche Lokomotive im Jahr 1839 oder ein neuer Ansatz im Kampf gegen AIDS im Jahr 2016. Wissenschaft ist international: Ein Drittel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Dresden und Umgebung und mehr als 5.000 junge Menschen im Studium kommen aus dem Ausland. Fremdenfeindlichkeit und Populismus schaden dieser fruchtbaren Vielfalt.

Auch Atticus e.V. hat den March for Science Dresden unterstützt. Auf der Bühne hat für uns unser Vereinsmitglied Pia Hönscheid gesprochen, die zu dieser Zeit Doktorandin an der TU Dresden war.